wien.herzschlag von Andrea Witzmann

Wenn man sich auf das Buch einläßt, bekommt man viel zurück.

Andrea Witzmann zeigt mit ihren Fotografien Stille an Orten in Wien, die von Menschen gemacht sind und auf Menschen warten.

Es ist eine Reise in die Vergangenheit, die die Gegenwart berührt und es ist eine Sammlung von Blicken auf das Wien von heute in seiner Mischung von gestern nach morgen.

Was mich an dem Buch fasziniert, ist die Kraft der Stille, die von diesen Fotos in der Sammlung im Buch ausgeht. Wenn man es anschaut, ist überall die Ruhe zu sehen und zu spüren.

Die Fotos sind bis auf den Aufnahmeort weitgehend unkommentiert und so wirken diese Fotos aus sich selbst.

Sie dokumentieren und projizieren und assoziieren.

Stephan Hilpold schrieb auf derstandard dazu: „Die Trostlosigkeit mancher Motive korrespondiert mit der Faszination, die die Hässlichkeit bereithält.“

Für mich wirken die Fotos eher real.

Es ist die reale Welt, die hier zu sehen ist, bevor wir unsere Vorstellungen hineinprojizieren.

Dieses Buch hat auf mich eine starke Wirkung, weil es als Buch mit verschiedenen Fotos über längere Zeit meinen Blick immer wieder mit neuen Orten konfrontiert, die allesamt still und stark wirken.

So gelingt ein Blick auf Wien, der zu einer Reise wird, die Details ebenso betont wie große Flächen.

Das Buch von Frau Witzmann ist eine echte Bereicherung, fotografisch und kulturell.

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