Foto

Published on Januar 26th, 2012 | by Michael Mahlke

0

State of the Art Photography

„State of the Art Photography“ zeigt einen einzigartigen Überblick über den aktuellen Stand der Fotografie. Rund 40 Künstler unterschiedlicher Nationen beweisen: Die Fotografie befindet sich in einem großen Wandel. Nicht nur die digitale Revolution verändert und erweitert das Bildermachen, auch der globale Datenraum selbst ist zu einer neuen Ressource geworden. Ebenfalls ist der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Option. So sind Themen wie Migration und Globalisierung stark vertreten. Die in diesem Buch vorgestellten Fotografen haben neue Heroen, sind offen für neue Präsentationsformen. Die Fotografie scheint endgültig in der freien Kunst angekommen.“

Und tatsächlich zeigt dieser Text den Inhalt des Buches und wie man heute mit Fotografie umgehen kann. Es ist ein großes Buch, welches weite Verbreitung erfahren wird, weil es eine Ausstellung im NRW-Forum begleitet und dokumentiert.

Jeweils ca. sechs Seiten geben einen Einblick in die männlichen und weiblichen Fotografen bzw. Künstler und ihr fotografisches Tun: Peter Ainsworth, Jacob Aue Sobol, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deér, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alex Grein, Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola & Michael Meier, Arne Schmitt, Anja Schori, Jeremy Shaw, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky & Patrick Waterhouse, Anna Vogel, WassinkLundgren, Moritz Wegwerth, Pinar Yolaçan.

Ossian Ward schreibt in seinem Vorwort: „Nein, die Fotografie ist bei Weitem nicht am Ende. Sie ist nur ziemlich aus dem Ruder gelaufen. … Tatsächlich gibt es heute kaum noch so etwas wie banale Fotografie…. diese Ausstellung und diese 41 Künstler beschäftigen sich mit einem oder mehreren der vielen Themen und loten damit alle Möglichkeiten aus.“

Und so ist ein Buch entstanden, das aktuelle Ansätze der Fotografie und der Fotokunst in der Gegenwart zeigt. Es ist ein Einblick, es ist kein Überblick. Das Buch ist gut und übersichtlich gemacht und es lohnt sich, auch wenn man nicht in die Ausstellung geht. Denn man bekommt einen Geschmack für das, was man leiden kann und für das, was einem nicht gefällt. So trägt dieses Buch zur Geschmacksbildung und zur Unterscheidung bei und hilft, eine eigene fotografische Meinung zu entwickeln.

Einen Einblick in das Buch gibt es direkt auf den Seiten von Feymedia.

Fotokunst ist in aller Munde. Hier ist sie geballt und gut zu sehen.

State of the Art Photography

Essay von Ossian Ward
Hardcover, Fadenheftung
264 Seiten
237 Abbildungen
Format: 24 cm x 30 cm
Zweisprachige Ausgabe:

Englisch / Deutsch

ISBN 978-3941459380

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,


About the Author

Der Autor hat vor, während und nach dem Studium als Dozent in der Erwachsenenbildung gearbeitet, u.a. für die Bundeswehr, die Arbeitsagentur und das Gesamtdeutsche Institut. Er war Leiter einer privaten Wirtschaftsschule und Geschäftsführer einer sozialen Organisation und Berater für die Umsetzung von Arbeit und Alter in Arbeitsprozessen. Er organisierte betriebliche Umstrukturierungen, leitete Konferenzen, schrieb Reden und coachte bzw. begleitete viele Jahre Menschen und Gruppen. Schwerpunkte dabei waren Übergänge, Arbeit und Alter, Konfliktbewältigung und neue Medien. Er ist Publizist, Autor diverser Bücher, Fachvorträge und Artikel und seit ca. zehn Jahren in den Online-Medien unterwegs, erst mit Texten und nach Studien über Cartier-Bresson auch mit Fotos und diversen multimedialen Reportagen.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑