Fachbuch

Published on April 2nd, 2012 | by Michael Mahlke

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Habermas-Handbuch von Hauke Brunkhorst, Regina Kreise/Cristina Lafont

Kann man das intellektuelle Werk eines lebenden Menschen in ein Handbuch packen? Man kann. Das „Habermas-Handbuch“ ist ein gelungener Versuch.

Die Autorinnen und Autoren haben ein Buch verfasst, das folgendermassen aufgebaut ist. Nach einer „kurzen Darstellung von Habermas´ intellektueller Biographie folgen Erläuterungen zum theoretischen Kontext der Theorie, dann werden die wichtigsten Referenzautoren vorgestellt und die Debatten sowie die jeweiligen zeitgenössischen intellektuellen Bezüge vergegenwärtigt“ (aus dem Vorwort).

Genau so ist es. Das Buch ist keine leichte Kost. Es ist ein wissenschaftliches Fachbuch. Es erfüllt alle Ansprüche, die Wissenschaftlicher an Wissenschaftler stellen, wenn es darum geht, möglichst umfassend, fachsprachengenau und abgesichert zu schreiben.

Die Struktur des Buches mit Kontexten, Originaltexten und Begriffen, die erläutert werden, ermöglicht einen sofortigen Einstieg auf hohem Niveau.

Ich habe an der Habermas-Tagung in Wuppertal teilgenommen und bin kein Spezialist für Jürgen Habermas. Ich kannte einige Texte von ihm. Um mich mehr auf die Tagung vorzubereiten, las ich in dem Buch und bei Fragen zu den Themen der Tagung ebenfalls.

Die Tagung selber hatte tatsächlich Weltniveau. Das Buch war dafür eine fachlich gute Grundlage. Es ist im Metzler-Verlag erschienen.

Hauke Brunkhorst/Regina Kreide/Cristina Lafont (Hrsg.)
Habermas-Handbuch
ISBN: 978-3-476-02239-4

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About the Author

Der Autor hat vor, während und nach dem Studium als Dozent in der Erwachsenenbildung gearbeitet, u.a. für die Bundeswehr, die Arbeitsagentur und das Gesamtdeutsche Institut. Er war Leiter einer privaten Wirtschaftsschule und Geschäftsführer einer sozialen Organisation und Berater für die Umsetzung von Arbeit und Alter in Arbeitsprozessen. Er organisierte betriebliche Umstrukturierungen, leitete Konferenzen, schrieb Reden und coachte bzw. begleitete viele Jahre Menschen und Gruppen. Schwerpunkte dabei waren Übergänge, Arbeit und Alter, Konfliktbewältigung und neue Medien. Er ist Publizist, Autor diverser Bücher, Fachvorträge und Artikel und seit ca. zehn Jahren in den Online-Medien unterwegs, erst mit Texten und nach Studien über Cartier-Bresson auch mit Fotos und diversen multimedialen Reportagen.



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